zahlungsraum

Weltweit vernetzt

Über ein Fünftel der getätigten Kundenzahlungen in der Höhe von CHF 6’946 Mrd. sind grenzüberschreitend. Insgesamt wurden 2015 rund CHF 1’500 Milliarden ins Ausland respektive in die Schweiz überwiesen, davon über ein Drittel in Euro. Die Schweiz ist wirtschaftlich weltweit stark verflochten. ISO 20022 vereinfacht den Zahlungsverkehr mit dem Ausland und unterstützt den Austausch von Waren und Dienstleistungen. Mit der Harmonisierung wird die zunehmend digitale Wertschöpfungskette auf den Zahlungsverkehr ausgedehnt und insgesamt werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessert. Dies wiederum kann positive Impulse für die ganze Volkswirtschaft und die Standortattraktivität der Schweiz setzen. Mehr

Euro-Zahlungsraum

Der Euro-Zahlungsraum SEPA umfasst 34 Länder, darunter die Schweiz und Liechtenstein. Alle EU-Staaten haben ihre nationalen Zahlungssysteme im August 2014 auf SEPA und damit verbunden auf ISO 20022 umgestellt. Die Zusammenarbeit im SEPA-Raum basiert auf privatrechtlichen Verträgen, die zwischen dem European Payments Council (EPC) und den Finanzinstituten abgeschlossen werden. Der EPC, ein Zusammenschluss von Banken und Bankenverbänden aus ganz Europa, definiert die Regeln für alle standardisierten und länderübergreifenden Zahlungsverfahren im SEPA-Raum. Alle Länder verpflichten sich, die Regelwerke einzuhalten. Das Verhältnis Bank-Kunde ist nicht direkt betroffen. Gewisse Standards können aber nur eingehalten werden, wenn sie auch von den Kunden der Finanzinstitute übernommen werden, was mit der Umstellung auf ISO 20022 der Fall sein wird.

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